CoReMoSense

Fachbereich:
Automatisierungs-, Kommunikations- und Informationstechnik, Fakultät Ingenieurwissenschaften

CoReMoSense

Concrete residual moisture sensor – Entwicklung eines Verfahrens zur Restfeuchtebestimmung in Betonteilen auf Basis einer kapazitiv genutzten Carbonfaser-Struktur

Förderung:

Zeitraum:
01.08.2025 – 31.07.2027

Projektpartner:
Cavertitzer Elektromontage GmbH (Cavertitz), B. Lütkenhaus GmbH (Dülmen)

Teilprojekt 4: Entwicklung einer sehr dynamischen und messempfindlichen Sensorelektronik für die Erfassung des Restfeuchtegrades von Betonteilen mittels kapazitiv genutzter eingebetteter Carbonrovingstrukturen

Funktionalisierte Carbonbewehrung © HTWK Leipzig

Im Projekt soll ein Carbonfaser-Roving erstmals als direkt im Beton eingebrachtes kapazitives Sensorelement zur Feuchtigkeitsüberwachung dienen. Herkömmliche Methoden zur Feuchtigkeitsüberwachung in Betonteilen sind bis dato oft unzureichend. Daher ist das geplante Sensorsystem von entscheidender Bedeutung, um den aktuellen Anforderungen der Bauindustrie gerecht zu werden. Die innovative Idee besteht darin, carbonfaserbasierte Sensorelemente zu entwickeln, die bereits während der Herstellung in Betonfertigteile integriert werden können. Das CoReMoSense System soll den Hydratationsfortschritt von Betonbauteilen kontinuierlich erfassen, um nicht nur die Baustoffqualität im eingebauten Zustand zu kontrollieren, sondern gleichzeitig auch eine optimierte Fertigungsprozessüberwachung zu schaffen. Auch eine fehlerhafte Nachbehandlung, die zum Austrocknen des Betons führen können, kann so überwacht werden. CoReMoSense stellt dabei eine speziell auf Kapazitätsänderungen angepasste Carbonbewehrung dar, die in Verbindung mit Beton dem Prinzip eines elektrischen Kondensators ähnelt und dessen Kapazitätswert direkt vom Restfeuchtegehalt des Betons abhängig ist.

Forschungs- und Transferzentrum Leipzig e.V.